Publi­ka­tio­nen

Wis­sen­schaft­ler von ISAR Bioscience publi­zie­ren ihre Ergeb­nisse regel­mä­ßig in renom­mier­ten Fachjournalen.

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Wis­sen­schaft­ler von ISAR Bioscience publi­zie­ren ihre Ergeb­nisse regel­mä­ßig in renom­mier­ten Fachjournalen.

Aktu­elle Publikationen

Publi­ka­tio­nen von ISAR Bioscience in PubMed

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Işbi­lir A, Möl­ler J, Ari­mont M, Bob­kov V, Per­piñá-Viciano C, Hoff­mann C, Inoue A, Heu­kers R, de Graaf C, Smit MJ, Anni­bale P, Lohse MJ (2020) Advan­ced fluo­re­scence micro­scopy reve­als dis­rup­tion of dyna­mic CXCR4 dime­riz­a­tion by sub­po­cket-spe­ci­fic inverse ago­nists. Proc Natl Acad Sci U S A 117: 29144–29154.
doi: 10.1073/pnas.2013319117.

Ein inter­na­tio­na­les For­scher­team um Martin Lohse von ISAR Bioscience hat mit moderns­ten Mikro­sko­pie­me­tho­den unter­sucht, wie ein bestimm­ter Che­mo­kin­re­zep­tor (CXCR4) sich auf der Zell­ober­flä­che ver­hält. Diese Rezep­to­ren bil­den kon­zen­tra­ti­ons­ab­hän­gig Dimere. Auf Krebs­zel­len, die sehr viele die­ser Rezep­to­ren haben, über­wiegt des­halb die Paar­bil­dung. Bestimmte Sub­stan­zen, die die CXCR4-Rezep­to­ren blo­ckie­ren, hem­men auch die Dime­ri­sie­rung. Sol­che Sub­stan­zen könn­ten für die Krebs­the­ra­pie von beson­de­rem Inter­esse sein.

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Bock A, Anni­bale P, Kon­rad C, Han­na­wa­cker A, Anton SE, Mai­el­laro I, Zabel U, Siva­ra­ma­krish­nan S, Falcke M, Lohse MJ (2020) Opti­cal Map­ping of cAMP Signa­ling at the Nano­me­ter Scale. Cell. 182: 1519–1530.e17.
doi: 10.1016/j.cell.2020.07.035.

Wie gelingt es einem Boten­stoff, ganz unter­schied­li­che Reak­tio­nen in einer Zelle aus­zu­lö­sen? Diese seit Jahr­zehn­ten offene For­schungs­frage beant­wor­tet diese Publi­ka­tion für den Boten­stoff cAMP. Das Team um Martin Lohse zeigt, dass cAMP in einer Zelle nicht ein­heit­lich ver­teilt ist, son­dern dass rund um die abbau­en­den Enzyme, Phos­pho­dies­ter­asen, die Kon­zen­tra­tio­nen viel nied­ri­ger sind.

Möl­ler J, Isbi­lir A, Sung­ka­worn T, Osberg B, Karatha­na­sis C, Sun­k­ara V, Grus­hevs­kyi EO, Bock A, Anni­bale P, Hei­le­mann M, Schütte C, Lohse MJ (2020) Sin­gle-mole­cule ana­ly­sis reve­als ago­nist-spe­ci­fic dimer for­ma­tion of µ‑opioid recep­tors. Nature Che­mi­cal Bio­logy 16: 946–954.
doi: 10.1038/s41589-020‑0566‑1.

µ‑Opioidrezeptoren ver­mit­teln die Effekte von Mor­phin und ähn­li­chen star­ken Schmerz­mit­teln. Sie sind sowohl für die erwünschte Schmerz­stil­lung als auch für zahl­rei­che uner­wünschte Wir­kun­gen ver­ant­wort­lich. Bis­her ist es nicht gelun­gen, erwünschte von uner­wünsch­ten Effek­ten zu tren­nen. Einem Team um Martin Lohse von ISAR Bioscience ist es nun gelun­gen zu zei­gen, dass sich mor­phin­ar­tige Sub­stan­zen in ihren Wir­kun­gen auf µ‑Opioidrezeptoren unter­schei­den. Man­che Sub­stan­zen för­dern die Bil­dung von Rezep­tor-Dime­ren, wäh­rend andere dies nicht tun. Das weckt die Hoff­nung, dass es mög­lich ist, mor­phin­ar­tige Sub­stan­zen zu ent­wi­ckeln, die weni­ger uner­wünschte Wir­kun­gen zei­gen als das Mor­phin selbst.