Prof. Dr. Hans R. SchölerWissenschaftsberater

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    Hans Schöler ist der Initia­tor von ISAR Bioscience. Der in Toronto gebo­rene Stamm­zell­for­scher stu­dierte in Hei­del­berg Bio­lo­gie und pro­mo­vierte dort am Zen­trum für Mole­ku­lare Bio­lo­gie, ZMBH. Nach zwei Jah­ren als For­schungs­grup­pen­lei­ter bei Boehrin­ger Mann­heim (jetzt Roche) in Tutz­ing war er drei Jahre wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter von Peter Gruß am MPI für bio­phy­si­ka­li­sche Che­mie in Göt­tin­gen und lei­tete anschlie­ßend acht Jahre lang eine Arbeits­gruppe am EMBL in Hei­del­berg. Von 1999 bis 2004 war er Pro­fes­sor für Repro­duk­ti­ons­me­di­zin an der Uni­ver­sity of Penn­syl­va­nia in Phil­adel­phia. Seit 2004 ist er Direk­tor am Max-Planck-Institut für Mole­ku­lare Bio­me­di­zin und Pro­fes­sor an der Uni­ver­si­tät in Münster.

    Der For­schungs­schwer­punkt von Hans Schöler ist die Bio­lo­gie von Keim­bahn­zel­len. Er ent­deckte einen Schlüs­sel­fak­tor für die Plu­ri­po­tenz von embryo­na­len Zel­len des Men­schen (Oct4) und arbei­tet daran, Kör­per­zel­len wie­der in plu­ri­po­tente Stamm­zel­len umzu­wan­deln. Er wurde mit zahl­rei­chen (inter-)nationalen Ehrun­gen aus­ge­zeich­net, ist außer­or­dent­li­cher Pro­fes­sor an der Medi­zi­ni­schen Hoch­schule Han­no­ver und der Kon­kuk-Uni­ver­si­tät in Seoul und Mit­glied vie­ler Wis­sen­schafts­aka­de­mien ein­schließ­lich der Leo­pol­dina. Er hat zahl­rei­che For­schungs­pro­jekte gelei­tet und wurde unter ande­rem mit einem Advan­ced Grant des ERC ausgezeichnet.